Pilotprojekt „Hergensweiler Heimelig“ mit Caritas-Pirckheimer-Preis ausgezeichnet

Nürnberg – Die Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus Nürnberg hat im Jahr 2018 den Pirckheimer-Preis für besonders auszeichnungswürdige Projekte, Einzelleistungen und Engagements zum Thema „ALTERnativen“ ausgelobt. Erstmals überhaupt wurde mit dem Pilotprojekt „Hergensweiler Heimelig“ der Preis an eine Initiative außerhalb des Raumes Nürnberg vergeben. Die nicht dotierte Auszeichnung geht auf die Äbtissin Caritas Pirckheimer (1467-1532) zurück. Die hochgebildete Frau hatte keine Berührungsängste zu Andersdenkenden und machte ihr Gewissen zum Maßstab ihres Denkens und Handelns. In diesem Sinne werde auch jährlich die Auszeichnung vergeben für Projekte, die im Geist von Offenheit und Erneuerung stünden.

Die feierliche Zeremonie fand im Beisein von Würdenträgern aus Kirche und Politik im Saal des Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg statt. Der Festakt stand neben der Würdigung der Arbeit des Maria-Martha-Stifts vor allem im Zeichen des Projekts „Hergensweiler Heimelig“, mit dem die Diakonie Lindau, in dessen Trägerschaft das Maria-Martha-Stift steht, neue Wege in der Betreuung von Demenzkranken gehen will.

„Ich kann Ihnen meine volle Unterstützung zusagen“, betonte Laudator Hermann Inhof, der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, der sich überzeugt hab, dass von dem Projekt „Hergensweiler Heimelig“ deutschlandweit noch viel zu hören sein werde.

2018-04-10T15:35:00+00:0010. April, 2018|